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Institut für Werkstoffkunde und Staatliche Materialprüfungsanstalt Darmstadt
Technische Universität Darmstadt


Profil

Das Fachgebiet und Institut für Werkstoffkunde (IfW, gegründet 1927) und die Staatliche Materialprüfungsanstalt Darmstadt (MPA, gegründet 1907) bilden eine Betriebseinheit in Forschung und Entwicklung sowie Prüfung, Überwachung und Schadensanalyse. Bei der Forschung steht die ganzheitliche Bewertung von Bauteileigenschaften, resultierend aus Werkstoffeigenschaften, Fertigungsverfahren, konstruktiver Gestaltung und Bauteilbeanspruchung im Mittelpunkt.

 
Prof. Berger

Forschungsschwerpunkte

Hochtemperaturverhalten metallischer Werkstoffe und bauteilähnlicher Proben:

Lebensdauervorhersage von Bauteilen aus Stählen, Hochtemperaturlegierungen und Leichtmetallen sowie Schutzschichten für Kraftwerke, Verkehrstechnik und Chemieanlagen unter Betriebstemperaturen; Zeitstandversuche bis zu 100.000 h, Kriechen und Kriechbruchmechanik, Langzeit-Kriechermüdung und Dehnwechselversuche unter komplexen Beanspruchungen, Rißeinleitung und Rißfortschritt unter Kriech- und Kriechermüdungsbedingungen; Kriechgleichungen, inelastische FE-Rechnungen, Modellbildung und Simulation, Datenaufbereitung, Datenbanken.

Festigkeits- und Ermüdungsverhalten metallischer Werkstoffe, bauteilähnlicher Proben und Bauteile:

Schwingfestigkeitsuntersuchungen (z.B. Federn, Schraubenverbindungen) mit besonderer Berück-sichtigung von Randschichtverfestigungsverfahren (Eigenspannungseinfluß), bruchmechanische Untersuchungen, Modellierung und Simulation von Beanspruchung und Beanspruchbarkeit.

Tribologie und PVD-Beschichtungen für tribolgische Anwendungen:

Untersuchung tribologischer Systeme, Prüfung von Versagensfällen und mechanismen, Modell-verschleißversuche, Abscheidung, Charakterisierung und Prüfung von Beschichtungen, Unter-suchungen der PVD-Technik für die Erzeugung harter Schichten, Betrachtung der Dünnschicht-Charakterisierungsverfahren, Tribologie beschichteter Systeme.

Oberflächentechnik, Korrosion und Korrosionsschutz:

Verhalten von Bauteilen aus Stählen, Leichtmetallen und Kunststoffen sowie Werkstoffverbunden unter Korrosion und komplexen mechanischen Beanspruchungen; Untersuchung des Einflusses galvanisch und stromlos abgeschiedener Schichten; Korrosionsschutz durch elektrochemische Methoden und Inhibitoren, Zulassungsprüfung von Kühlmitteln und Kühlmittelzusätzen für Verbrennungsmotoren sowie von Arbeitsstoffen für die Druckindustrie.


Mitarbeiter und Einrichtungen

Das Institut für Werkstoffkunde beschäftigt derzeit 55 Mitarbeiter, in der MPA sind weitere 80 Mitarbeiter tätig. In 11 Fachabteilungen sind 37 wissenschaftliche Mitarbeiter und 25 Prüfingenieure aus den Fachrichtungen Maschinenbau, Bauingenieurwesen, Kunststofftechnik, Chemie, Physik, Elektrotechnik und Wirtschafts-ingenieurwesen mit den Tätigkeitsschwerpunkten Forschung, Entwicklung und Lehre sowie der Material- und Bauteilprüfung, Überwachung, Zertifizierung, Kalibrierung, Schadensanalyse, Begutachtung und Beratung befasst.

Lehre:

für MB und WI/MB:


im Grundstudium
  • Physikalische Stoffkunde (V2)
  • Werkstoffkunde und - prüfung (V2) mit Tutorium (T1)
  • Werkstoff- und Bauteilfestigkeit (V2)
im Hauptstudium
  • Werkstofftechnologie und - anwendung I und II (je V2)
  • Werkstoffkunde für Computational Mechanical and Process Engineers (V2)
  • Maschinenbaupraktikum in Werkstoffkunde (P4)
  • Praktikum in Werkstoffkunde für Wirtschafts-ingenieure / Maschinenbau (P2)
  • Oberflächentechnik I und II (je V3+Ü1)
  • Verbindungstechnik (V2 + Ü1)
  • Werkstofftechnik der Kunststoffe (V2)
  • Werkstofftechnisches Kolloquium (K2)
  • Advanced Design Project
für ET und WI/ET im Grundstudium
  • Werkstoffe der Elektrotechnik (V2)
für Computational Engineers
  • Werkstoffkunde (V2)

Fachabteilungen:
  • Baustoffe
  • Bauteilfestigkeit
  • Chemie
  • Hochtemperaturwerkstoffe
  • Kunststoffe
  • Medizinprodukte
  • Metalle
  • Metallkunde
  • Oberflächentechnik und Korrosion
  • Tribologie
  • Werkstoffprüfmaschinen
Prüflaboritorien:

Es stehen für die Untersuchungen unter komplexen Beanspruchungen alle notwendigen Maschinen und Geräte sowie Analyseverfahren zur Verfügung. Die Kapazität wird erweitert durch den Materialforschungsverbund Rhein-Main (MatFORM)
www.tu-darmstadt.de/matform


Kontakt

Fachgebiet und Institut für Werkstoffkunde
Staatliche Materialprüfungsanstalt Darmstadt
an der Technischen Universität Darmstadt
Prof. Dr.-Ing. Christina Berger
Grafenstraße 2
D-64283 Darmstadt

Telefon: 06151/16-2151
Telefax: 06151/16-6118
E-Mail: berger@mpa-ifw.tu-darmstadt.de
Internet: wwww.tu-darmstadt.de/mpa-ifw
 


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