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Lehrstuhl für Werkstoffkunde
Technische Universität Kaiserslautern


Profil

Die Forschungsarbeiten des Lehrstuhls befassen sich schwerpunktmäßig mit dem zyklischen Verformungsverhalten metallischer Werkstoffe und dem Pressschweißen artgleicher und artfremder Werkstoffe. Ziel der Schwingfestigkeitsuntersuchungen ist die Klärung der Zusammenhänge zwischen mikroskopischem und submikroskopischem Aufbau der Werkstoffe und den daraus resultierenden makroskopischen Eigenschaften bei Raumtemperatur und erhöhten Temperaturen. Dabei kommen hochauflösende mechanische Spannung-Dehnung-Hysteresis-, Temperatur-, Widerstands- und magnetische Messverfahren zur Anwendung. Bei den metallischen Implantatwerkstoffen wird unter Einwirkung korrosiver Umgebungsmedien der Einfluss unterschiedlicher Oberflächenzustände sowie komplexer Beanspruchung-Zeit-Verläufe, die dem natürlichen Kraft-Zeit-Verlauf beim Gehen nachempfunden sind, auf das Ermüdungsverhalten betrachtet. Dabei kommen neben den o. g. Verfahren elektrochemische Messverfahren, die die Detektion ermüdungsbedingter Oberflächenschäden während der Beanspruchung zu einem sehr frühen Zeitpunkt gestatten, zum Einsatz.

Pressschweißverfahren ermöglichen ein hochfestes stoffschlüssiges Verbinden unterschiedlichster Werkstoffe im festen Zustand. Neben Leichtmetallen stehen Fügungen von GFK- und CFK-Verbundwerkstoffen mit Metallen im Vordergrund der Forschungstätigkeiten. Dabei werden insbesondere die Bindungsmechanismen und die sich einstellenden chemischen, physikalischen und technologischen Eigenschaften der Verbunde betrachtet.

 
Prof. Eifler

Forschungsschwerpunkte

  • Zyklisches Verformungsverhalten metallischer Werkstoffe bei Raumtemperatur und erhöhten Temperaturen bei einstufiger und betriebsnaher Beanspruchung
  • Ermüdungsverhalten orthopädischer Implantatwerkstoffe unter physiologischen Beanspruchungsbedingungen
  • Rührreibschweißen von Leichtmetallen und Ultraschallschweißen von artgleichen und artfremden Werkstoffen

Mitarbeiter und Einrichtungen

Am Lehrstuhl für Werkstoffkunde sind zur Zeit 21 wissenschaftliche und nichtwissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Abwicklung der verschiedenen Forschungsaktivitäten eingebunden. Sie werden bei diesen Arbeiten von etwa 20 studentischen Mitarbeitern sowie 20 Studien- und Diplomarbeitern unterstützt. Für die Forschungsarbeiten stehen auf 1100 qm Büro- und Laborfläche moderne Versuchs-, Analyse- und Fertigungseinrichtungen zur Verfügung. Besonders hervorzuheben sind:

  • Servohydraulisches Hochfrequenz-Prüfsystem bis 200 Hz
  • Servohydraulische Prüfmaschinen, axial bis 250 kN, biaxial bis 63 kN und 500 Nm
  • Resonanzprüfmaschinen bis 200 kN
  • Universalprüfmaschinen bis 120 kN
  • Hochauflösende Hysteresis-, thermometrische, resistometrische und GMR-Messsysteme
  • Metall- und Kunststoff-Ultraschallschweißanlagen
  • Rührreibschweißanlage
  • Moderne Metallographie incl. digitaler Bildanalyse
  • Vollautomatische Universal-Härteprüfeinrichtung
  • Rasterelektronenmikroskop mit EDX
  • Röntgendiffraktometer
  • FTIR-Spektroskopie
  • Dynamisch-Mechanische Analyse
  • Wärmebehandlungseinrichtungen
  • Klimasimulationseinrichtungen


Kontakt

Lehrstuhl für Werkstoffkunde
Prof. Dr.-Ing. habil. D. Eifler
Technische Universität Kaiserslautern
Gottlieb-Daimler-Straa
D-67663 Kaiserslautern

Telefon: 0631 / 205-2411 u. -2413
Telefax: 0631 / 205-2137
E-Mail: eifler@mv.uni-kl.de
Internet: www.tu-kl.de/WKK
 


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